Rasen hat mit Freiheit nichts zu tun!

Veröffentlicht am 06.01.2020 in Verkehr

Seit ich denken kann, diskutieren wir in Deutschland über ein Tempolimit. Und die Performance der Gegner wird immer armseliger. Eine Kolumne. (…)
Es war der ADAC, der 1974 mit dem Slogan „Freie Fahrt für freie Bürger“, eine Kampagne für das bedingungslose Rasen startete.

Kurz vorher gab es wegen der Ölkrise autofreie Sonntage in Deutschland. Seit ich denken kann, diskutieren wir über ein Tempolimit. Wenn sich mittlerweile sogar Polizei und Rettungskräfte für eine Geschwindigkeitsbegrenzung aussprechen, gibt es keine ernst zu nehmenden Argumente mehr dagegen.
Quelle: Der Tagesspiegel

 

 

dazu: “Ohne Tempolimit wird die deutsche Autoindustrie untergehen”
Ein Tempolimit könne nicht nur Unfälle verhindern und die Umwelt schützen, sondern auch die Autoindustrie retten. So argumentiert ausgerechnet einer, der viele Autofahrer gegen sich aufgebracht hat. (…)
DUH-Geschäftsführer Resch warf dem Verkehrsminister vor, sich jedem Austausch zu verweigern. Er lade ihn gern erneut zu einem Gespräch ein, sagte Resch, der den Verkehrsminister einen Repräsentanten der Autokonzerne im Kabinett nennt: “Erfolgversprechender ist es wahrscheinlich, wenn ich mich direkt an seine Chefs bei BMW, Daimler und Volkswagen wende: Erlauben Sie doch bitte Andreas Scheuer, ernsthaft über ein Tempolimit zu sprechen.”
Quelle: Spiegel Online

 

Anmerkung Christian Reimann: Nicht lediglich bei diesem Thema scheint Bundesminister Scheuer nicht in der Lage zu sein, sich zum Wohle der Bevölkerungsmehrheit einzusetzen.

 
 

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