Putin sorgt für Stau - Tagesschau sorgt für Kopfschütteln

Veröffentlicht am 01.08.2016 in Presse

Dümmer geht’s nimmer: Wie die Tagesschau meldet, hat sich auf der Karawanken-Autobahn (A11) in Kärnten ein Stau von 7 Kilometer Länge gebildet. Eigentlich überhaupt nichts Ungewöhnliches zur Urlaubszeit. Doch nicht in diesem Fall.

Alle Bundesländer haben Ferien. Die Folge sind kilometerlange Staus auf den Autobahnen Richtung Meer und Alpen. Das ist jedes Jahr so. Doch in diesem Jahr kommt auf einer der wichtigen Routen Richtung Adria noch ein Problem hinzu: ein Putin-Besuch.
Die Karawanken-Autobahn (A11) in Kärnten – eine wichtige Reiseroute Richtung Adria – ist am Vormittag ab Villach gesperrt worden. Bereits in der Nacht hatte sich vor dem Karawankentunnel ein sieben Kilometer langer Stau gebildet, wie der österreichische Autobahnbetreiber Asfinag mitteilte. Offensichtlich wollten zahlreiche Urlauber noch rechtzeitig durch den Tunnel, der bis 18 Uhr gesperrt bleiben soll.
Grund für die Sperre ist der Staatsbesuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Slowenien und die damit verbundenen strengen Sicherheitsmaßnahmen. Putin nimmt an der Gedenkfeier für 300 russische Kriegsgefangene teil, die vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg am slowenischen Vrsic-Pass von einer Lawine getötet worden waren. Daneben will der russische Präsident auf dem Zentralfriedhof von Ljubljana ein neues Soldatendenkmal einweihen.
Quelle: tagesschau.de

Anmerkung unseres Lesers C.G.: Der zwanghafte Versuch der Tagesschau, möglichst täglich einen Russland- bzw. Putinkritischen Artikel prominent zu platzieren nimmt immer absurdere Formen an. Man stelle sich das vor, in der Welt geht es drunter und drüber, Bürgerkriege, Putschversuche, Terroranschläge, aber vor einem Alpentunnel bildet sich während eines Staatsbesuchs zur Urlaubszeit doch tatsächlich ein 7 (!) km langer Stau. Das muss natürlich unter der dramatischen Überschrift „Putin sorgt für Stau“ als eine Art persönliches Verschulden des russischen Präsidenten auf die Startseite der Tagesschau. Wenn das schwerwiegend sein soll, dann vergleiche man es einfach einmal mit den Sicherheitsvorkehrungen und Behinderungen, die beispielsweise der Besuch eines amerikanischen Präsidenten in Berlin verursacht. Hauptsache es bleibt mal wieder irgendwas Negatives beim Leser hängen.

 
 

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