Fachkräfte können sich München kaum noch leisten

Veröffentlicht am 20.01.2018 in Landespolitik

Die sozialpolitischen Probleme in München wachsen, gleichzeitig beklagt das Sozialreferat einen Fachkräftemangel. Das ist das ernüchternde Fazit einer Analyse der Behörde für das Jahr 2017.

Der sogenannte Steuerungsbericht des Sozialreferats ist heute Thema im Stadtrat. Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD) sagte unserer Zeitung bereits im Vorfeld der Sitzung: „Wenn die Lebenshaltungskosten – vor allem die Mietpreise – weiterhin so stark ansteigen, werden wir in München bald vor der Situation stehen, dass sich Fachkräfte ein Leben in München nicht mehr leisten können, insbesondere im sozialen Bereich.“
Laut Schiwy stellt diese Situation das Sozialreferat vor eine große Herausforderung. Erschwerend komme hinzu, dass in der größten städtischen Behörde in den kommenden Jahren viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. „Wir brauchen zunehmend Nachwuchskräfte“, sagt Schiwy. Denn die Anzahl der Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen, steigt. Die Hauptgründe: Altersarmut, zu wenige günstige Wohnungen und rapide steigende Obdachlosigkeit.
Quelle: Merkur

 
 

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