Der Reichtum ist immer ungleicher verteilt

Veröffentlicht am 15.11.2017 in Soziales

Das globale Vermögen ist bis Mitte 2017 auf gut 280 Billionen Dollar (240 Billionen Euro) gestiegen. Im Durchschnitt hat jeder Erwachsene auf der Welt damit ein Vermögen inklusive Immobilien und abzüglich Schulden von 48.000 Euro.

Die Vermögen der Superreichen wachsen schneller, während sich Armut verfestigt. In Deutschland steigt die Zahl der Millionäre besonders stark. Wie drückt sich die Entwicklung in Zahlen aus?
Das globale Vermögen ist bis Mitte 2017 auf gut 280 Billionen Dollar (240 Billionen Euro) gestiegen. Im Durchschnitt hat jeder Erwachsene auf der Welt damit ein Vermögen inklusive Immobilien und abzüglich Schulden von 48.000 Euro. Wie die Fachleute der Credit Suisse auf Basis umfangreicher Recherchen aus verschiedensten Quellen weiter berechnet haben, sind die Vermögen aber höchst ungleich verteilt. Es gewinnen die, die ohnehin schon viel haben besonders viel hinzu. Die Wertsteigerungen von Immobilien und Aktien haben maßgeblich zu dem Weltvermögenszuwachs von gut 6 Prozent von Mitte 2016 bis Mitte 2017 beigetragen.
Nordamerika, die reichste Region der Welt mit Durchschnittsvermögen von stolzen 320.000 Euro, wies mit 9 Prozent auch die höchste Steigerungsrate auf. Europa mit Durchschnittsvermögen von 115.000 Euro kommt auf eine Wachstumsrate von gut 6 Prozent und lag damit noch vor China, wo die Durchschnittsvermögen um 5,6 Prozent auf 23.000 Euro zulegten. In Afrika hingegen schrumpften die Vermögen sogar um 2 Prozent auf 3560 Euro.
Auch innerhalb der Länder sind die Vermögen höchst ungleich verteilt und auch hier zeigt sich das Bild, dass die Inflation der Vermögenspreise für Immobilien und Aktien selbstredend besonders denen nutzt, die in größerem Umfang schon Immobilien und Aktien besitzen. Viele Deutsche, so zeigen es auch immer wieder Daten der Deutschen Bundesbank, sind von dieser Entwicklung abgekoppelt. Die Hälfte der Bevölkerung wohnt zur Miete. Nur 7 Prozent halten Aktien. Die hohen Wertgewinne dieser Gruppe sorgen dafür, dass die Zahl der Millionäre in Deutschland besonders stark steigt.
Nur in den Vereinigten Staaten ist der Zuwachs höher. Selbst im stark wachsenden und deutlich bevölkerungsreicheren China ist der Zuwachs niedriger. Den Berechnungen zufolge sind von Mitte 2016 bis Mitte 2017 gut 237.000 Deutsche in den Kreis der (Dollar-) Millionäre aufgerückt. Damit gibt es nun fast zwei Millionen Menschen hierzulande, die mehr als umgerechnet 855.000 Euro besitzen. Die Zahl der Superreichen mit Vermögen von mehr als 50 Millionen Dollar erhöhte sich in Deutschland um 500 auf 7200. Nur in China und den Vereinigten Staaten gibt es mehr Superreiche. In Frankreich, Italien und der Schweiz sind es weniger als halb so viele.
Quelle: FAZ

 
 

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