SPD-Kreistagsfraktion unterstützt weitere Investitionen ins Klinikum

Veröffentlicht am 10.03.2019 in Gesundheit

Der wirtschaftliche Hintergrund beim Klinikum Neumarkt und der Kreisaushalt 2019 waren die herausragenden Themen bei der Kreistagsfraktionssitzung der Sozialdemokraten im Landkreis Neumarkt.

Faktionssprecher Dirk Lippmann konnte dazu die beiden Referenten Peter Weymayr, Vorstand des Kommunalunternehmens Kliniken Neumarkt, und Hans Ried, Kämmerer im Landratsamt Neumarkt, begrüßen.
Weymayr ging in einem kurzen Impulsreferat auf die wirtschaftliche Lage der Kliniken, die aus den ehemaligen Krankenhäusern Neumarkt und Parsberg bestehen, ein. Man befinde sich wirtschaftlich in schwierigen Zeiten, erklärte Weymayr, seit 2016 seien die Umsätze auf einem vergleichbaren Niveau geblieben. Auf der anderen Seite habe man das Angebot an medizinischen Leistungen erweitert, so seien beispielsweise die Intensivstationen erweitert worden und auch im Personal habe man im pflegerischen und ärztlichen Bereich zugelegt, um ein hohes Niveau bieten zu können. 2018 sei wirtschaftlich anders gelaufen als geplant. Schuld daran seien 2018 die Grippewelle und die Umbaumaßnahmen gewesen, eine optimale Ausnutzung der OP-Säle sei nicht immer möglich gewesen. Ins neue Jahr sei man positiv gestartet, Januar und Februar seien gut gelaufen, fasste Weymayr zusammen.

Weymayr ging bei den Umbaumaßnahmen insbesondere auf den Umbau und Erweiterung der Krankenhausküche ein. Dieser sei dringend notwendig, um ein gleichbleibend hohes Niveau den Patientinnen und Patienten bieten zu können. Da der Umbau nicht vom Freistaat bezuschusst werde, zeigten sich die Sozialdemokraten positiv gegenüber einer Bezuschussung durch den Landkreis Neumarkt. „Dies ist ein wichtiges Signal, dass auch weiterhin vor Ort frisch für Patienten und Personal gekocht werden kann“, erklärte Lippmann. Weymayr verwies auf die positiven Rückmeldungen über die Qualität des Essens in den Neumarkter Kliniken. Kreisrat Michael Meyer erkundigte sich nach der Tarifstruktur im Bereich Küche und erklärte, dass eine Tarifbindung für ihn sehr wichtig sei. Der Berger Bürgermeister und stellvertretende Landrat Himmler befürwortete die Investitionen. Seit der Umwandlung 2005 der Krankenhäuser in ein Kommunalunternehmen sei großartiges geschaffen worden. Den Leistungen der Menschen im pflegerischen und ärztlichen Bereich gebühre Respekt und Anerkennung, fasste Himmler zusammen.

 
 

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