Berger Schülerinnen und Schüler  gedachten Sophie Scholl und der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

Veröffentlicht am 25.02.2019 in Bildung

Am Sophie Scholl-Platz in der Mitte von Berg versammelten sich  die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten  Klassen der Schwarzachtal-Schule mit ihren Klassenleitern Frau Anna-Maria Dersch und Herrn Markus Fügl, um zusammen mit Bürgermeister Helmut Himmler  an den 76. Todestag der Geschwister Scholl und deren Mitstreiter der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ zu erinnern.

Der Gemeinderat der Gemeinde Berg hat am 11. März 2004 beschlossen, diesen Platz und damit die Mitte der Gemeinde Sophie Scholl - stellvertretend für den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus - zu widmen.

Der Bürgermeister und stellvertretende Landrat sprach eindringlich zu  den Jugendlichen, dass man als Staatsbürger neben vielfältigen Rechten auch selbstverständliche Menschenpflichten habe, nämlich entschieden gegen Gewalt, Unterdrückung und Menschenverachtung einzutreten. Auch in Deutschland sei dies angesichts der aktuell festzustellenden erschreckenden gesellschaftlichen Verrohung mit fremdenfeindlichen Anschlägen notwendig. In Kenntnis der katastrophalen Ergebnisse des verbrecherischen Nationalsozialismus sei wohl die Aussage von Albert Einstein richtig, dass das Universum sowie die menschliche Dummheit unendlich seien – beim Universum sei er sich aber nicht sicher. Sophie Scholl und alle Menschen, die sich gegen Unrecht und Menschenverachtung wenden, seien durch die Zeiten Vorbilder für die Menschheit.

An der Gedenktafel am Rathaus II wurde ein Blumengebinde mit weißen Rosen angebracht und die Schülerinnen und Schüler trugen die wichtigsten Lebensdaten der Mitglieder der Weißen Rose vor. Sie hatten auch Flugblätter vorbereitet, die nach dem Gedanken am Rathaus in Berg an Passanten verteilt wurden. Die Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell bildeten den Kern dieser Gruppe. Christoph Probst, Sophie Scholl, Willi Graf und ihr Mentor Professor Kurt Huber schlossen sich ihnen nach und nach an und beteiligten sich in unterschiedlicher Weise an den regimekritischen Aktionen.

Sophie Scholl, ihr Bruder Hans Scholl und Christoph Probst wurden am 22. Februar 1943 in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet. Sie waren führende Mitglieder der studentischen Widerstandsgruppe  „Weiße Rose” und hatten u. a. mit Flugblättern zum Widerstand gegen die Barbarei des Nationalsozialismus aufgerufen.

 
 

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